Die Zahlen sind erschreckend: Laut einer Umfrage des Münchner ifo-Instituts kämpfen 87 Prozent der Unternehmen mit dem Fachkräftemangel. Es fehlt an allen Ecken und Enden an Arbeitskräften, in der Gastronomie, an Flughäfen, in der Pflege oder im Handwerk. Der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion Stephan Thomae sieht den Mangel an qualifiziertem Personal als eine erhebliche Gefahr für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Er setzt sich daher für einen Paradigmenwechsel in der Migrationspolitik ein, um Menschen aus dem Ausland den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt zu erleichtern.
Anfang September fand in Innsbruck der offizielle Auftakt der NEOS Tirol zur anstehenden Landtagswahl statt. Im Beisein von NEOS-Bundesparteichefin Beate Meinl-Reisinger und Spitzenkandidat Dominik Oberhofer stimmten sich rund 150 Unterstützer auf die Kampagne ein. Als Überraschungsgast eröffnete Bayerns FDP-Chef Martin Hagen den Wahlkampfauftakt der österreichischen Liberalen.
Heiß her ging es beim diesjährigen Gillamoos-Frühschoppen in Abensberg. Bayerns FDP-Chef Martin Hagen nutzte die Veranstaltung für einen politischen Rundumschlag. Im Zentrum seiner Kritik: Die energiepolitischen Versäumnisse der Staatsregierung und Söders „Ampel-Bashing“.
Die Corona-Pandemie hat den Prostituierten in Bayern schwer zugesetzt. Aufgrund von Bordell-Schließungen gehen Experten davon aus, dass die Corona-Auflagen etliche Prostituierte in die Illegalität getrieben haben. Die sozialpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion Bayern, Julika Sandt, ist überzeugt: Illegalität verstärkt die Gefahr sexueller Ausbeutung. Um gegen Menschenhandel vorzugehen und gleichzeitig die Selbstbestimmung von Prostituierten zu stärken, müsse das Thema raus aus der Tabu-Ecke. Sandt schlägt ein ganzes Maßnahmenpaket vor, um die Situation der Frauen und auch Männer, die im Milieu arbeiten, zu verbessern.
Die Spitzen der Ampel-Koalition haben sich auf weitere Maßnahmen zur Entlastung der Bürgerinnen und Bürger sowie der Unternehmen verständigt. Das dritte Entlastungspaket wird ein Gesamtvolumen von mehr als 65 Milliarden Euro haben – und bedeutet spürbare Entlastungen für breite Teile der Bevölkerung.
Bayern muss unabhängiger von russischen Energieimporten werden – das fordert Martin Hagen im Sommerinterview mit SAT.1 Bayern. Als Ziel für die Landtagswahl 2023 gibt der FDP-Landeschef die Regierungsbeteiligung aus.
Um das Rentensystem zu modernisieren, hat die FDP im Bundestagswahlkampf für die Einführung einer Aktienrente geworben. Nun soll das Projekt an Fahrt aufnehmen.
Martin Hagen hat die CSU für ihre energiepolitischen Versäumnisse kritisiert: „In den letzten zehn Jahren wurde von der Staatsregierung alles getan, um den Ausbau erneuerbarer Energien und den Bau von Stromtrassen zu verhindern“, erklärte er im Interview der „Nürnberger Nachrichten“. Die „weinerliche“ Kritik von Markus Söder über eine angebliche Benachteiligung Bayerns sei „Quatsch“, so der FDP-Chef. Die CSU selbst sei verantwortlich für die prekäre Lage.
Einfach nur ankommen, in Frieden leben und sich so schnell wie möglich in der neuen Heimat integrieren und arbeiten. Mehr wünschen sich zwei afghanische Schwestern momentan eigentlich nicht. Doch stattdessen sind sie seit knapp einem Jahr auf der Flucht und kämpfen nun in Freising um eine Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP-Landtagsfraktion Julika Sandt setzt sich für die beiden ein. Unter anderem berichteten der „Münchner Merkur“ und die „Süddeutsche Zeitung“.
In einem Gastbeitrag für das „Handelsblatt“ zeigt Finanz-Staatssekretärin Katja Hessel auf, an welchen Stellschrauben jetzt gedreht muss, um das Land wieder zurück auf die Überholspur zu bringen.
Die bayerische FDP-Landesgruppe ist auch in diesem Jahr auf ihrer Sommertour mit vielen Bürgern und Unternehmen ins Gespräch gekommen. Im vergangenen Newsletter wurde bereits von den Besuchen in Schwaben und Niederbayern berichtet.
Der Neumarkter Jungpolitiker Nils Gründer ist Anfang August in den Bundestag nachgerückt. Er folgt damit auf den ehemaligen Parlamentarischen Staatssekretär für Bildung und Forschung Thomas Sattelberger, der sein Mandat unlängst zurückgelegt hatte.