Umgang mit Biber und Co.: Ökologie und Ökonomie verbinden

Wir fordern ein zukunftsweisendes, ökologisch und ökonomisch ausgewogenes Konzept für den Umgang mit Biber, Fischotter, Gänsesäger und Kormoran. Wir wollen gezielte Entnahmen ermöglichen. Die genannten Arten sind in Bayern nicht mehr gefährdet. Die Populationsgrößen rechtfertigen daher den bürokratischen und teuren Einzeltierschutz nicht mehr. Entscheidungen müssen künftig auf rein fachlicher Grundlage getroffen werden. Neben den Aspekten des Artenschutzes sind auch negative Auswirkungen auf andere Arten wie Wild- und Weidetiere oder Fische zu berücksichtigen – ebenso die Notwendigkeit des Biotopschutzes und ökonomische und gesellschaftliche Aspekte. Wir fordern ein besseres und gezielteres Prädatoren-Management. Die Pilotprojekte zur Entnahme des Fischotters in bestimmten Gebieten müssen endlich durchgeführt werden.

Forderungen