RUOFF: „Regulierungswut führt den Wohnungsmarkt nur noch tiefer in die Sackgasse“

München, 10. Februar 2026. Rekordmieten, stockende Bauprojekte, verunsicherte Investoren: Die Lage am Wohnungsmarkt spitzt sich weiter zu. Während das SPD-geführte Bundesjustizministerium neue Mietverbote und Möblierungsdeckel vorbereitet, fordern die Grünen in der Aktuellen Stunde des Bayerischen Landtags Leerstandsabgaben von 30 Prozent, eine Grundsteuer C und zusätzliche Bürokratie für Vermieter. Die FDP Bayern warnt: Diese Politik gängelt Eigentümer und schreckt Investoren ab – und verschärft damit einen Wohnraummangel, der längst akut ist.

Dazu Dr. Michael Ruoff, Vorsitzender der FDP Bayern: „Eigentumsrecht ist Grundrecht. Wer dieses Fundament durch immer neue Eingriffe untergräbt, blockiert jede Investition in Wohnraum. Kurzum: Diese Regulierungswut ist desaströs; sie drückt den Wohnungsmarkt nur noch tiefer in die Sackgasse.

Der Wohnungsmarkt steht unter Druck, weil zu wenig gebaut wird – nicht, weil zu wenig reguliert wird. Was SPD und Grüne vorlegen, ist Rumdoktern an Symptomen, während die Ursachen unangetastet bleiben.

Wer Kapital bestraft, vertreibt Investoren, noch bevor der erste Kran steht. Zudem wirken hohe Baukosten und langwierige Verfahren wie ein Betonblock auf jedem Bauplan. Bayern braucht eine entschlossene Initiative für mehr Wohnungsbau. Symptombekämpfung bringt nichts – wir müssen direkt an die Ursachen: schnellere Genehmigungen, niedrigere Baukosten und Vertrauen in Eigentum und Investitionen.“

Die FDP Bayern fordert:

  1. Entbürokratisieren: Bauvorschriften entrümpeln, Bayerische Bauordnung (BayBO) entschlacken, Nachverdichtungen erleichtern.
  2. Vereinfachen: Bauen vereinfachen, Anforderungen neu bewerten und Baugenehmigungsprozesse beschleunigen.
  3. Digitalisieren: Einsatz digitaler Technologien, um Planungs- und Bauprozesse effizienter zu gestalten.
  4. Vergünstigen: Kaufnebenkosten und Baukosten senken.
  5. Reformieren: Der Staat soll Dienstleister sein, statt wie aktuell schlechterer Unternehmer am Wohnungsmarkt.