Musik, Kunst und Werken erhalten: FDP fordert Kürzung beim Religionsunterricht

Eine von Kultusministerin Anna Stolz (FW) angedeutete Zusammenlegung der Grundschulfächer Musik, Kunst und Werken hat in den vergangenen Tagen für viel Unmut gesorgt. Heute hat das Kultusministerium erklärt, dass sie weiterhin als Einzelfächer ausgewiesen werden sollen. Kürzungen wird es bei diesen Fächern sowie beim Englischunterricht dennoch geben – anders als beim Schulfach Religion. Dazu erklärt Bayerns FDP-Landesvorsitzender Martin Hagen:

„Deutsch und Mathematik zu stärken, ist richtig. Dafür bei den kreativen Fächern zu kürzen, ist aber falsch. Schon mit ihrer Ankündigung hat die Kultusministerin Lehrer, Schüler und Eltern massiv verunsichert. Die halbe Rolle rückwärts macht es jetzt nicht besser.

Das Präsidium der FDP Bayern hat heute beschlossen, dass beim Religionsunterricht eine Stunde gekürzt werden soll, um den kreativen Fächern weiterhin angemessenen Raum zu geben. Ein zukunftsfähiges Bildungssystem muss die richtigen Prioritäten setzen.“

Pressefoto Martin Hagen