THOMAE: Grundrechte nicht länger als notwendig einschränken

München, 4. Februar 2021. Zur Diskussion über die Aufhebung von Beschränkungen für Geimpfte erklärt das Präsidiumsmitglied der FDP Bayern und stellvertretende Fraktionschef der Freien Demokraten im Deutschen Bundestag, Stephan Thomae:

„Die Frage, ob Geimpfte früher als Nicht-Geimpfte in den Genuss kommen, ihre Grundrechte ausüben zu können, ist in erster Linie eine verfassungsrechtliche, keine politische oder ethische Frage. Grundrechtseinschränkungen sind nur legitimiert, wenn von einer Person eine Gefahr für andere Menschen ausgehen kann. Sobald wissenschaftlich belegt ist, dass von Geimpften keine Infektionsgefahr mehr für andere ausgeht, lassen sich eingriffsintensive Grundrechtsbeschränkungen für sie nicht länger rechtfertigen. Folgerichtig knüpft auch der Ethikrat Freiheitseinschränkungen an die Infektionsgefahr. Die Akzeptanz für die Beschränkungen leidet nicht darunter, wenn Geimpfte wieder mehr dürfen als nicht-geimpfte Personen. Das Vertrauen der Menschen wird aber dann untergraben, wenn das Impfen weiterhin nur im Schneckentempo vonstattengeht.“


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