Köhler zu Aiwanger: Keine Verstaatlichung von Lebenszeit!

München, 12. August 2020. Nach Ansicht des stellvertretenden Bayerischen Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger sollte künftig ein verpflichtendes Soziales Jahr für alle eingeführt werden. Dazu erklärt Bayerns FDP-Generalsekretär Lukas Köhler:

„Der Staat ist kein Volkserzieher. Ein verpflichtendes Soziales Jahr wäre ein massiver Eingriff in die Freiheitsrechte der Bürger und verfassungsrechtlich hochproblematisch. Eine Verstaatlichung von Lebenszeit für hunderttausende junge Menschen lehnen wir entschieden ab. Als Wirtschaftsminister sollte Aiwanger zudem wissen, dass auch bei vielen kleinen und mittelständischen Betrieben ein hoher Bedarf an Fachkräften besteht. Es wäre deshalb unsinnig, junge Menschen bei ihrer beruflichen Selbstverwirklichung einzuschränken.

Viele Bürger leisten bereits heute wertvolle Arbeit im Rahmen eines Freiwilligendienstes. Anstatt über Zwangsrekrutierungen zu sinnieren, sollte sich Aiwanger lieber dafür einsetzen, dass das Ehrenamt gestärkt wird. Das würde dem Personalmangel nachhaltig entgegenwirken.“


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