FÖST: Steigende Armut ist Armutszeugnis für CSU

Etwa 50.000 Rentner sind in Bayern regelmäßig auf Essensspenden angewiesen, 200.000 Menschen insgesamt besuchen regelmäßig die Tafeln – Tendenz steigend. Dazu sagt der Vorsitzende der FDP Bayern und Mitglied im Ausschuss für Familie und Senioren, Daniel Föst:

„Das ist ein untragbarer Zustand. Dass in einem reichen Land wie Bayern, ältere Menschen und Familie immer öfter zu Tafeln gehen müssen, ist ein Armutszeugnis für die CSU und die Große Koalition im Bund.

Gerade für ältere Menschen ist es schwierig, aus der Spirale der Altersarmut herauszukommen. Die FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag hat deshalb unlängst ihr Konzept einer Basisrente vorgestellt, um Altersarmut vorzubeugen. Wir Freie Demokraten wollen ein Rentenkonzept, das anstelle einer starren Orientierung an Beitragsjahren, individuelle Lebensleistung honoriert, bspw. wenn jemand Kinder erzieht oder Angehörige pflegt. Das ist wesentlicher fairer, treffsicherer und damit das Gegenteil des sozialdemokratischen Gießkannen-Modells der Grundrente. Demnach würden auch sehr gut versorgte Menschen Heils Grundrente erhalten. Und genau das macht den Vorschlag so teuer und ungerecht.

Das alles wird auch noch auf dem Rücken der jungen und kommenden Generationen finanziert. Diesen werden zusätzliche Milliarden aufgebürdet, ohne dass darüber überhaupt ein Wort verloren wird. Ein faires, zielgenaues und generationengerechtes Modell sieht anders aus.“

Vor dem Hintergrund der heutigen Befassung des Sozialausschusses im Bayerischen Landtag mit der Unterstützung der Tafeln befindet Föst: „Eine Förderung und Anerkennung von ehrenamtlicher Tätigkeit im Bereich der Tafeln ist zwar zu begrüßen, unser Ziel muss es jedoch sein, Familien und Senioren gar nicht erst in so eine finanziell prekäre Lage kommen zu lassen. Mit unserem Modell der Basisrente bekämpfen wir die Ursachen und nicht die Symptome von Armut.“


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