FÖST: Die Preisexplosion am Immobilienmarkt ist hausgemacht

München, 5. November 2019. Laut Angaben des Immobilienverbands Süd, haben sich die Immobilienpreise in Bayern in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Dazu erklärt der Landesvorsitzende der FDP Bayern sowie bau- und wohnungspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Daniel Föst:

„Jahrzehntelang hat es die Staatsregierung verschlafen, die richtigen Anreize zu setzen und so für ausreichend Wohnraum zu sorgen. Im Freistaat werden jährlich rund 70.000 Wohnungen zu wenig gebaut. Dieses fehlende Angebot ist verantwortlich für die steigenden Mieten. Die Preisexplosion am Immobilienmarkt ist hausgemacht. Vielen Familien bleibt aufgrund dieses politischen Versagens der Traum vom Eigenheim verwehrt. Anstatt aber weiter untätig zu sein oder sich gar mit einem Mietendeckel auf sozialistische Irrwege zu begeben, müssen endlich die richtigen Rahmenbedingungen gesetzt werden.

Für bezahlbaren Wohnraum müssen wir mehr, schneller und günstiger bauen und dürfen den ländlichen Raum nicht länger ausbluten lassen. Konkret brauchen wir eine Harmonisierung der Bauordnungen in den Ländern, transparente und kurze Fristen für Baugenehmigungen und eine Digitalisierungsoffensive in den Planungsämtern. Um mehr Menschen ins Eigenheim zu bringen, fordern wir die Abschaffung der Grunderwerbsteuer für die erste selbstgenutzte Immobilie. Damit würden wir es der Mitte unserer Gesellschaft ermöglichen, Eigentum zu erwerben und damit auch für das Alter vorzusorgen. Das hilft den Menschen mehr als der milliardenschwere CSU-Wahlkampf-Gag ,Baukindergeld‘.“


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