FÖST: Ausgangsbeschränkungen begrenzt einführen ist richtig

München, 20. März 2020. Zu den aktuellen Entscheidungen der Bayerischen Staatsregierung sagt Daniel Föst, Vorsitzender der FDP Bayern:

„Die Entscheidung Ausgangsbeschränkungen einzuführen, ist ein gravierender Einschnitt in die Bürgerrechte. Leider ist dieser Schritt jetzt notwendig. Die Freiheit des Einzelnen ist ein hohes Gut. Sie endet aber auch dort, wo sie die Freiheit anderer einschränkt.

Wir sind nun an einem Punkt, an dem wir akzeptieren müssen, dass es nicht nur um uns persönlich geht, sondern um viele Menschen in unserer Gesellschaft, die älter, kränker, geschwächter sind. Wir müssen deshalb jetzt alle gemeinsam entschlossen handeln, damit wir die Pandemie in den Griff bekommen.

Eine Ausgangsbeschränkung darf nur zeitlich befristet eingeführt werden und auch nur das soziale öffentliche Leben betreffen. Arbeit, Einkaufen, Arztbesuche, alleine im Freien spazieren oder mit dem Hund rausgehen, ist weiterhin möglich – wenn auch eingeschränkt. Es gilt nun für jeden Einzelnen, sich daran zu halten und so der gesamten Gesellschaft zu helfen.

Wir haben keine Zeit für eine Salamitaktik. Wir müssen jetzt beherzt handeln, deshalb braucht es klare Ansagen und politische Entscheidungen, ansonsten droht nicht nur das öffentliche Leben, sondern vor allem unsere Wirtschaft nachhaltig Schaden zu nehmen. Wir müssen alles dafür tun, dass es so schnell wie möglich wieder einigermaßen gewohnt weiter gehen kann.“


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