FDP Bayern fordert Impfstoff-Notfallplan

München/Berlin, 19. März 2021. Vor den heutigen Bund-Länder-Beratungen fordert die FDP Bayern einen Impfstoff-Notfallplan. Dazu Bayerns FDP-Chef Daniel Föst:

„Der plötzliche Impfstopp bei Astrazeneca hat Deutschland eiskalt erwischt. Die tagelange Unklarheit hat uns in der Pandemiebekämpfung zurückgeworfen. Dieses Chaos darf sich nicht wiederholen. Wir können uns bei der ohnehin geringen Impfquote in Deutschland keine weiteren Verzögerungen leisten. Bund und Länder müssen einen Impfstoff-Notfallplan auf den Tisch legen, der klar regelt, wie in Zukunft mit Ausfällen bei einzelnen Impfstoffen umgegangen wird.

Vor allem muss sichergestellt werden, dass sich die kommunikativen Pannen der letzten Tage nicht wiederholen. Insbesondere Ärzte und Apotheker, als wichtige Säulen in der Impfpraxis, müssen bei Problemen unverzüglich mit ins Boot geholt werden. Das schafft Transparenz und beugt einem möglichen Vertrauensverlust in der Bevölkerung vor.

Zudem muss die Regierung das Impfstoff-Kontingent weiter diversifizieren, um unabhängiger von einzelnen Herstellern zu werden. Die Regierung muss für Notfälle gerüstet sein. Eilig einberufene Telefonkonferenzen ersetzen kein vorausschauendes Krisenmanagement.“


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