Auszüge – Aschermittwochsreden

München, 17. Februar 2021. Auf ihrem virtuellen Politischen Aschermittwoch haben die Liberalen klar Stellung bezogen. Hart ins Gericht gingen sie dabei mit dem Krisenmanagement der Regierung.

Christian Lindner (FDP-Chef und Vorsitzender der Freien Demokraten im Deutschen Bundestag) über die Corona-Politik der Regierung

„Manche Bemerkung aus dem Mund von Ministerpräsidenten hört sich nicht nach Pandemiebekämpfung an, sondern nach Stubenarrest.“

„Diese Spirale aus ‚Angst machen‘ und ‚alles dicht machen‘ müssen wir überwinden durch eine intelligentere Bekämpfung der Pandemie.“

Christian Lindner über schwarz-grüne Standortpolitik

„Biontech und der dort entwickelte Impfstoff sind ein Triumph über jede schwarze und grüne Ideologie in der Politik. Denn mit schwarzer wie grüner Ideologie, wie wir sie seit Jahrzehnten gesehen haben, wäre niemals dieser Impfstoff entwickelt worden.“

Christian Lindner über die Grünen

„Manche haben den Eindruck gewonnen, in der Pandemiepolitik waren die Grünen sehr nachsichtig mit der Regierung Merkel, weil sie auf einer Schleimspur selbst ins Bundeskabinett wollten.“

Daniel Föst (FDP-Bayern-Chef und Bundestagsabgeordneter aus München) über das Krisenmanagement

„Wenn ich auf das Corona-Management der Regierung schaue, fühle ich mich wie in dem Film ‚Und täglich grüßt das Murmeltier‘. Es wird und wird nicht besser.“

„Die Bürger drücken mit ihrem Verhalten die Inzidenzen, aber die Staatsregierung um Söder drückt sich vor ihren Hausaufgaben.“

Daniel Föst über ein schwarz-grünes Regierungsbündnis 

„Die Allianz von Grünen und Union schwebt wie ein Damoklesschwert über Deutschland: Nach dem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lockdown droht uns dann der politische Lockdown.“

Daniel Föst über Grundrechte

„Wir haben in den letzten Wochen ja gemerkt, dass Grundrechte für die Regierung eher optional sind. Oder zu Sonderrechten verkommen. Aber ich sage Euch deutlich: Wer Grundrechte für Sonderrechte hält, der sollte schleunigst seinen Mindestabstand zur Verfassung reduzieren.“

Nicole Bauer (Vorsitzende der FDP Niederbayern und Bundestagsabgeordnete aus Landshut) über Julia Klöckner

„Aus Gebrüder Grimms „Dornröschen“ kennen wir ja, dass die Prinzessin – nennen wir sie in unserem Fall Julia – in einen 100 Jahre dauernden Tiefschlaf gefallen ist, und mit ihr der gesamte Hofstaat: ‚Um das Bundeskanzleramt aber begann eine Dornenhecke zu wachsen, die jedes Jahr höher ward…‘. Die Landwirte sind wie die Jünglinge, die die Prinzessin retten wollen: sie kommen einfach nicht durch zu ihr. Wie viele Traktoren braucht es denn in Berlin, bis die geistige Dornenhecke der Landwirtschaftsministerin endlich niedergewalzt ist?“

Nicole Bauer über Anton Hofreiter

„Bei Anton Hofreiter denke ich an Rapunzel. Rapunzel lebt abgeschieden in einem Turm und genauso weltfremd ist auch der Hofreiter: Einfamilienhäuser – den Traum vieler Menschen – will er verbieten. Braucht man ja auch nicht, wenn man selber in einem Schloss wohnt, oder? Und auch Enteignungen durch die Gemeinden sollen stattfinden dürfen. Oh Rapunzel, lass bitte nicht nur dein Haar herunter, sondern komm ganz herab von deinem Turm – auf den Boden der Tatsachen!“

Alexander Muthmann (Präsidiumsbeisitzer der FDP Bayern und Landtagsabgeordneter aus Freyung) über Bürokratie

„Bayern ist das Land der 1.000 Förderprogramme. Das Land der 1.000 goldenen Zügel. Das Land der 1.000 Bevormundungen. Ich sage: Weg mit den Bürokratiemonstern! Weg mit dem Förderdschungel! Wir müssen hin zu mehr Eigenverantwortung, mehr Chancengerechtigkeit und mehr Entscheidungsfreiheit.“

Alexander Muthmann über den ländlichen Raum

„Die vielen kleinen Einheiten in den ländlichen Räumen und ihre Entwicklungschancen sind ein klassisches Betätigungsfeld für die Förderung liberaler Vielfalt. Politik für ländliche Regionen ist Politik für Menschen vor Ort, ist Politik mit menschlichem Maß! Deshalb braucht die FDP den ländlichen Raum. Und wichtiger noch: der ländliche Raum braucht die FDP!“


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