Wissenschaftsminister bindet Studierende ein

Als „Ausdruck einer neuen Kultur des Miteinanders“ hat Bayerns Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch die neuen Leitlinien für die Weiterentwicklung des Bologna-Prozesses bezeichnet. Es sei gelungen, Kritik am Bologna-Prozess ernst zu nehmen und konkrete Verbesserungen herbeizuführen.

„Ich freue mich sehr, dass sich Universität Bayern e. V., Hochschule Bayern e. V. und die bayerische Landes-ASten-Konferenz  auf Anregung meines Ministeriums in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe zur Weiterentwicklung des Bologna-Prozesses zusammengefunden haben“, erklärte Heubisch. Die Arbeitsgruppe habe die Verbesserungsprozesse, die an den Hochschulen eingeleitet wurden, aktiv begleitet. Mit den Leitlinien wolle die Arbeitsgruppe diese Erfahrungen bündeln und Impulse und Anregungen für die Arbeit vor Ort geben.

Der liberale Wissenschaftsminister betonte, die Empfehlungen zur konsequenten Einbindung der Studierenden bei der Neugestaltung und Überarbeitung von Studiengängen seien einer der wichtigsten Aspekte dieser Leitlinien. Dazu gehörten etwa Studiengangskommissionen mit Studierendenvertretern oder die verstärkte Berücksichtigung von Studierendenbefragungen und Lehrveranstaltungsevaluationen. Außerdem gebe es Empfehlungen für die Studierbarkeit, die Gestaltung der Prüfungen, der Rahmenbedingungen, der Qualitätssicherung oder zur Verbesserung der Anerkennungspraxis.

Besonderes Augenmerk werde in den Leitlinien auch auf die soziale Dimension des Bologna-Prozesses gelegt. Heubisch kündigte an, dass die Arbeitsgruppe ihre Arbeit fortsetzen werde. Darüber hinaus werde er weiterhin alles daran setzen, die finanziellen und personellen Rahmenbedingungen der Bologna-Reform weiter zu verbessern.

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