Wehr- und Zivildienst auf sechs Monate verkürzt

Wehr- und Zivildienst werden auf sechs Monate reduziert. Die Koalition einigte sich jetzt auf die Option einer freiwilligen Verlängerung des Zivildienstes um drei bis sechs Monate. „Mit diesem Kompromiss setzt die FDP zentrale Punkte ihres Konzepts der Weiterentwicklung von Wehr- und Zivildienst um“, erklärt Miriam Gruß.

Union und FDP hatten sich im Koalitionsvertrag darauf verständigt, die allgemeine Wehrpflicht auf sechs Monate zu verkürzen. Jetzt wurde eine Einigung über die Details erzielt.

Künftig darf der Träger dem Zivildienstleistenden frühestens zwei Monate nach Antritt der Stelle eine Verlängerung anbieten. „Damit konnte erreicht werden, dass die Verlängerung auch weiterhin freiwillig bleibt und nicht im Vornherein nur noch Stellen die auf zwölf Monate ausgelegt sind, angeboten werden“, so die stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion Miriam Gruß. Eine Evaluierung des Gesetzes soll nach einem Jahr erfolgen. Außerdem werden die zuständigen Arbeitsgruppen der Fraktionen bis Mitte Juni ein Konzept zur Weiterentwicklung und Stärkung der Freiwilligendienste vorlegen.


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