Wahlkampfhöhepunkt mit Christian Lindner

Die bayerische FDP hat ihren Wahlkampfabschluss in München gefeiert. Neben dem bayerischen Top-Kandidaten zur Europawahl, Phil Hackemann und dem Landesvorsitzenden der FDP Bayern, Daniel Föst, lies es sich auch der FDP-Bundesparteivorsitzende Christian Lindner nicht nehmen, die Anwesenden auf den kommenden Wahlsonntag einzuschwören.

Als Veranstaltungslocation wurde eine Großraumdisko im Zentrum Münchens gewählt. Rund 400 interessierte Bürgerinnen und Bürger, darunter viele Jung- und Erstwähler, sind der Einladung der Freien Demokraten gefolgt. Der Landesvorsitzende Daniel Föst begrüßte das Publikum und unterstrich einmal mehr die Bedeutung der kommenden Europawahl: „Wir stehen vor einer Richtungsentscheidung. Jüngste Umfragen prognostizieren ein Erstarken der rechten und linken Ränder in Europa.“ Als Freie Demokraten müsse man diesen Entwicklungen mit einer mutigen Reformagenda und einer klaren Vision von einem Europa der Chancen entgegentreten, betonte der Landeschef.

Hackemann: „Europa muss bei den großen Themen stark werden.“

Der bayerische Spitzenkandidat Phil Hackemann plädierte in seiner Rede für ein Europa, das im Großen groß und im Kleinen klein ist. „In der Klimapolitik, in der Migrationsfrage, in der Außenpolitik müssen wir Europa vorantreiben. Diese Probleme können wir nur gemeinsam lösen“, sagte Hackemann. Überbordende Bürokratie, die kleine und mittlere Unternehmen gängelt, müsse jedoch reduziert werden. Ein besonderes Anliegen war Hackemann – der bei einem Einzug ins Europäische Parlament voraussichtlich dessen jüngster Abgeordneter wäre – der jüngeren Generation eine Stimme zu geben. „Wir haben eine ganz andere Sichtweise auf Europa, insofern bin ich stolz darauf, dass die FDP die jüngste Liste in Deutschland aufgestellt hat“, so Hackemann.

Lindner: „Politik der Mitte und Weltoffenheit ist keine Selbstverständlichkeit.“

Mit Spannung wurde die Rede des FDP-Bundesparteichefs und Fraktionsvorsitzenden im Deutschen Bundestag, Christian Lindner, erwartet. Dieser plädierte eindringlich dafür am kommenden Wahlsonntag eine Stimme für Freiheit, Offenheit und Fortschritt abzugeben. Europa müsse wieder Vorreiter bei Forschung und Innovation werden, will man sich im globalen Wettbewerb mit China und den USA behaupten. „Wir müssen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen so gestalten, damit das nächste Google, Apple oder Facebook aus unseren Garagen kommt“, so der Parteichef. Lindner ging in seiner Rede auch auf aktuelle Entwicklungen in Europa ein: „Wir sehen in diesen Tagen, mit dem Brexit und den Vorgängen in Österreich, dass eine Politik der Mitte und Weltoffenheit keine Selbstverständlichkeit mehr ist.“


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