Sm@rt Bavaria: Landesgruppe präsentiert Digital-Konzept

Die bayerische Landesgruppe der FDP-Bundestagsfraktion hat sich am 10. Januar 2020 zu ihrer Klausur getroffen. Im Innovations- und Gründerzentrum Biotechnologie Martinsried stand unter anderem die Präsentation des Digital-Konzepts „Sm@rt Bavaria“ im Mittelpunkt. Landesgruppenchef Karsten Klein plädierte dafür Digitalisierung endlich „ganzheitlich zu denken“.

Die Wahl des Tagungsortes fiel nicht zufällig auf das Innovations- und Gründerzentrum. Mit fast 60 Biotechunternehmen ist es eines der Top Ten Biotechnologiezentren der Welt und bietet optimale Bedingungen für Start-ups im Bereich Life Science. Um Start-ups ging es auch gleich zu Beginn der Klausurtagung. Die Landesgruppe beschäftigte sich zunächst mit den aktuellen steuerrechtlichen Besonderheiten und Finanzierungsmöglichkeiten von jungen, innovativen Unternehmen. Für Finanzexpertin Katja Hessel betreibe die Große Koalition derzeit genau das Gegenteil einer smarten Gründerpolitik. „Statt die Finanzierungmöglichkeiten für Start-ups zu verbessern, hat die GroKo mit der Beschränkung der Verlustverrechnung für Darlehen die Bedingungen wieder deutlich verschlechtert“, so die Kritik der Abgeordneten.

Nach einem Impulsvortrag des liberalen Bürgermeisters und Vorsitzenden der Vereinigung liberaler Kommunalpolitiker in Bayern, Peter Münster, präsentierte die Landesgruppe ihr Digital-Konzept „Sm@rt Bavaria“. Die Abgeordneten zeigten dabei auf, wie das Potenzial von Digitalisierung in einzelnen politischen Themenbereichen gehoben werden kann. „Digitalpolitik darf nicht losgelöst von anderen Politikfeldern verstanden werden, denn Digitalisierung durchdringt jeden Bereich unserer Gesellschaft“, so der Vorsitzende der Landesgruppe, Karsten Klein, im Rahmen der Pressekonferenz.

So will die Landesgruppe die Gründerkultur im Freistaat neu entfesseln. Vorhandene Gründerzentren sollen dabei zu HighTech-/Digitalisierungszentren weiterentwickelt werden, die die Vernetzung zwischen Mittelständischen Unternehmen und Start-ups festigen. Im Bereich der Klimapolitik fordern die Politiker einen Ausbau satelliten-gestützter Informationssysteme und ein besseres Monitoring der Veränderung von Biomasse. Dadurch lassen sich Einsparpotentiale von CO2 identifizieren. Zudem sollen digitale Technologien wie precision farming und sensing technology weiter vorangetrieben werden, um Landwirtschafft und Umwelt in Einklang zu bringen.

Im Anschluss an die Pressekonferenz stand eine Führung durch das rund 23.000 Quadratmeter große Areal auf dem Programm. In mehreren Einzelgesprächen konnten sich die Abgeordneten ein persönliches Bild davon machen, wo der Gründerszene in Deutschland der Schuh drückt. „Viel zu lange hat die Regierung die digitale Transformation nur aus der Zuschauerrolle betrachtet. Wenn wir unseren Wohlstand auch in Zukunft sichern möchten, müssen wir endlich Digitalisierung aktiv mitgestalten. Dazu gehören auch bessere Rahmenbedingungen für unsere Gründerlandschaft“, so das abschließende Resümee des Landesgruppenchefs Karsten Klein.

Den Link zum Digital-Konzept „Sm@rt Bavaria“ finden Sie hier.

Einen TV-Bericht über die Klausurtagung finden Sie hier.

Gepostet von FDP-Landesgruppe Bayern am Montag, 13. Januar 2020


Neueste Nachrichten

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Datenschutzhinweise

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close