Ladenschluss: PR-Aktion zur härtesten Tür Bayerns

„Die härteste Tür Bayerns ist nicht der Eingang des P1, sondern bayerische Supermärkte um 20.05 Uhr“: Unter diesem Motto präsentierte die FDP Bayern am letzten Freitag ein neues Großflächenplakat auf einem LKW vor dem Münchner Kult-Club. Mit dieser Aktion möchte die FDP Bayern für längere, modernisierte Ladenöffnungszeiten werben. Die Regelung zum Ladenschluss in Bayern zählt zu einer der restriktivsten in ganz Europa. Kein Arbeitnehmer muss bei einem modernen Ladenschluss mehr arbeiten, gleichzeitig erhalten Arbeitnehmer neue Verdienstmöglichkeiten durch Nacht- und Feiertagszuschläge.

Martin Hagen, Spitzenkandidat der FDP Bayern, gab bei dieser Gelegenheit folgendes Statement ab:

„Mit unserer Aktion wollen wir darauf aufmerksam machen, dass die Ladenschlussregelung in Bayern immer weniger mit der Lebensrealität der Bürgerinnen und Bürgern zu tun hat.“

 Die CSU ist der Totengräber des Einzelhandels in Bayern!

 Hagen sieht durch die CSU-Politik besonders die Zukunft von kleineren Mittelstandsunternehmen gefährdet: „Die Erfahrungen aus anderen Bundesländern zeigen, dass liberale Ladenschlussregeln in den Städten insbesondere kleinen inhabergeführten ‚Spätis‘ eine Marktnische eröffnen, während sie im ländlichen Raum gar nicht ausgeschöpft werden. Hier in Bayern hat die CSU in Zeiten von Online-Handel weitestgehend verschlafen, die Zukunft dieser Kleinunternehmer zu sichern.“

Hagen gibt folgenden Anstoß: „Wir stellen uns ein Gesetz vor, dass es den Händlern ermöglicht, anhand der Wünsche ihrer Kunden selbst zu entscheiden, wann sie geöffnet haben. Die CSU bremst bei der Modernisierung und viele Menschen können nicht flexibel einkaufen gehen, obwohl sie beruflich darauf angewiesen wären. Wir brauchen uns nicht wundern, wenn die Leute immer mehr online bestellen.“

„Wo Nachfrage besteht, soll sich der Staat nicht zwischen Händler und Konsument stellen“, fasst Hagen schließlich zusammen.


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