Klein: Regierung muss Debatte über Ausstiegskriterien führen

Deutschland schlittert 2020 aufgrund der Corona-Pandemie in eine schwere Rezession. Das geht aus dem Frühjahrsgutachten der führenden deutschen Wirtschaftsinstitute hervor. Für den stellvertretenden Landesvorsitzenden der FDP Bayern, Karsten Klein, eine „Hiobsbotschaft“: „Eine Debatte über eine Exitstrategie ist jetzt mehr denn je erforderlich.“

„Im zweiten Quartal 2020 droht uns ein fast zehnprozentiger Einbruch der Wirtschaftsleitung“, verweist Klein, der auch Haushaltsexperte der FDP im Bundestag ist, auf die düsteren Prognosen der Wissenschaftler. Man müsse jetzt in die Gänge kommen, um noch größeren wirtschaftlichen Schaden abwenden zu können. In ihrer sogenannten Gemeinschafsdiagnose gehen die Institute von einem Einbruch des Bruttoinlandsprodukts von 4,2 Prozent für 2020 aus. Das wäre damit die schwerste Rezession seit der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2007/2008.

„Der Expertenbericht zeigt uns schwarz auf weiß, wie zwingend jetzt eine Diskussion darüber ist, unter welchen Voraussetzungen wir die derzeitigen Beschränkungen schrittweise lockern können“, so Klein. Die Bundesregierung dürfe sich dieser Debatte nicht länger verweigern. „Wir dürfen jetzt keine Zeit mehr verlieren. Lassen Sie uns heute über Ausstiegskriterien sprechen, statt morgen über Arbeitslosigkeit“, so der Appell des Haushaltspolitikers.

Die #Corona-Pandemie stößt Deutschland 2020 in eine schwere Rezession. Das geht aus dem Frühjahrsgutachten hervor, das…

Gepostet von FDP Bayern am Mittwoch, 8. April 2020

 


Neueste Nachrichten

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Datenschutzhinweise

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close