Interessen Bayerns müssen wieder in den Mittelpunkt

Mit der Wahl von von Markus Söder zum CSU-Vorsitzenden geht ein jahrelanger Machtkampf in der CSU zumindest vorläufig zu Ende. Der bayerische Ministerpräsident wurde auf einem Sonderparteitag gewählt. Er tritt die Nachfolge von Horst Seehofer an. Seehofer war 2008 erstmals zum CSU-Vorsitzenden gewählt worden und hatte bis zum März 2018 auch das Amt des bayerischen Ministerpräsidenten inne.

Der Landesvorsitzende der FDP Bayern, Daniel Föst, hat eine klare Meinung zum Machtwechsel an der Spitze der CSU:

„Der CSU-interne Erbfolgestreit hat Bayern jahrelang gelähmt. Söders Wahl markiert nun den Abschluss eines langen und quälenden Machtkampfes, der auf dem Rücken der Bürgerinnen und Bürger ausgetragen wurde. Bayern zehrte die vergangenen Jahre ausschließlich von früheren Erfolgen. Das können wir uns nicht länger leisten. Die Epoche des Bürokratismus, der Trägheit und der Staatsschulden muss ein für alle Mal beendet werden. Bayern kann mehr. Söder war bisher nur der Meister des politischen Blendwerks. Jetzt wird er als Parteichef und Ministerpräsident zeigen müssen, dass er die Interessen Bayerns in den Mittelpunkt seines Handelns stellt. Es gibt viel zu tun, denn Bayern muss in vielen Bereichen besser werden. Wir müssen den ländlichen Raum stärken, die digitale Transformation von Wirtschaft und Verwaltung vorantreiben, schulische und berufliche Bildung auf ein neues Level heben und Wohnen endlich wieder bezahlbar machen. Wir Freie Demokraten stehen dafür gerne als Service-Opposition im Landtag bereit.“

Das Statement von Daniel Föst zur Wahl von Märkus Söder im Bayerischen Rundfunk finden Sie hier.


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