Hagen fordert Privatisierung des Münchner Flughafens

In einem Beitrag für die „Bayerische Staatszeitung“ hat Martin Hagen die Privatisierung des Münchner Flughafens gefordert: „Die Flughafengesellschaft sollte in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden, der Freistaat sollte zumindest einen Teil seiner Anteile verkaufen“, schreibt der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion.

Das hätte insbesondere zwei Vorteile, so Hagen: Zum einen könnte der Freistaat die Privatisierungserlöse sinnvoll in die Zukunft investieren. Zum anderen würde eine Umwandung der Flughafengesellschaft in eine Aktiengesellschaft die politische Blockade beim dringend notwendigen Bau der dritten Startbahn auflösen: „Der Bedarf ist unstrittig, alle rechtlichen Hürden sind genommen, die Baugenehmigung liegt vor – ein privatwirtschaftliches Unternehmen würde sofort mit den Bauarbeiten beginnen“, erklärt der FDP-Politiker. Anders als in der derzeitigen GmbH müssten bei einer Aktiengesellschaft Entscheidungen über einen Ausbau nicht einstimmig getroffen werden.

„Der Flughafen München ist ein bayerisches Erfolgsmodell, das sich aber schon seit Jahren am Rande seiner Kapazitätsgrenze bewegt“, so Hagen. „Die Umwandlung in eine AG würde ihn unabhängiger machen und effizienteres wirtschaftliches Handeln ermöglichen.“

Derzeit ist der Münchner Airport der einzige unter den 10 größten europäischen Flughäfen, der zu 100 Prozent im öffentlichen Besitz ist. Das will die FDP ändern.


Neueste Nachrichten

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Datenschutzhinweise

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close