FDP gewinnt Oberbürgermeisterwahlen

Am 29. März fanden in Bayern die Stichwahlen zur Kommunalwahl statt. Auch die Freien Demokraten waren in einigen Rennen um das Bürgermeisteramt. In Landshut und Lindau konnten die FDP-Kandidaten die Wahl für sich entscheiden.

Mit über 70 Prozent der Stimmen hat Landshuts FDP-Oberbürgermeister Alexander Putz souverän sein Amt als Stadtoberhaupt verteidigt. Der 56-jährige gebürtige Österreicher setzte sich dabei gegen seine Herausforderin Sigi Hagl von den Grünen durch. „Das Ergebnis ist ein großer Vertrauensbeweis der Landshuterinnen und Landshuter, für den ich mich herzlich bedanke“, so Putz am Wahlabend. Landeschef Daniel Föst hob in einer ersten Stellungnahme die „Führungsstärke“ des wiedergewählten Oberbürgermeisters hervor: „Alexander Putz hat das Wohl der Landshuter Bevölkerung über parteipolitisches Hickhack gestellt. Das wurde belohnt.“

Dass in Landshut in diesem Jahr überhaupt eine OB-Wahl stattfand, ist auf eine der ersten Amtshandlungen von Putz zurückzuführen. Im Wahlkampf 2016 versprach er, künftig die Stadtrats- und OB-Wahlen zusammenzulegen, um der Stadtkasse Kosten und den Menschen einen Dauerwahlkampf zu ersparen. Nach seiner Wahl zum OB hielt Putz Wort und verkürzte seine Amtszeit freiwillig auf rund drei Jahre. Darauf angesprochen, ob denn eine verkürzte Amtszeit ausreiche, um als neues Stadtoberhaupt genügend Erfolge aufweisen zu können, meinte Putz damals: „Man wird die komplexen Probleme einer Stadt nicht alle in drei Jahren lösen können – aber auch nicht in sechs Jahren. Ich bin zuversichtlich, den Bürgern zeigen zu können, dass ich anpacke und mich um Problemlösungen kümmere – auf allen Ebenen.”

Der Erfolg gibt ihm Recht. Landshut ist mittlerweile eine der lebenswertesten Städte in ganz Deutschland. Der alle drei Jahre erscheinende Prognos-Zukunftsatlas sieht die Stadt sogar auf Platz eins aller kreisfreien Städte mit bis zu 100.000 Einwohnern. „Die Landshuterinnen und Landshuter haben mit ihrer Wahlentscheidung gezeigt, dass sie diesen Erfolgskurs gemeinsam mit Alex Putz fortsetzen wollen“, so Föst.

Herzlichen Glückwunsch auch an unseren wiedergewählten Oberbürgermeister in #Landshut, Alexander Putz! 🚀 Mehr als 70 %…

Gepostet von FDP Bayern am Sonntag, 29. März 2020

Liberale Oberbürgermeisterin in Lindau

Ein aus liberaler Sicht erfreuliches Ergebnis gab es auch in Lindau. Nachdem die 35-jährige Richterin und FDP-Kreisrätin Dr. Claudia Alfons im ersten OB-Wahlgang noch denkbar knapp – es fehlten 16 Stimmen – den ersten Platz verpasste, konnte sie sich schließlich in der Stichwahl gegen ihren Mitbewerber Mathias Hotz (CSU und andere) mit 52,7 Prozent der Stimmen durchsetzen. „Ich freue mich sehr über das Ergebnis. Die große Freude bei mir und in meinem Team stellt in Anbetracht der bedrückenden Zeiten etwas Surreales dar“, erklärte die neugewählte Oberbürgermeisterin in Anspielung auf die gegenwärtige Corona-Krise.

Der Wahlkampf in der Bodenseestadt war aber nicht nur von der Ausbreitung des Coronavirus, sondern auch von der Verbreitung einer AfD-Schmutzkampagne geprägt. Die Lindauer Zeitung berichtete. Auch Alfons und ihr Team waren im Wahlkampf mit unfairen Methoden konfrontiert: Plakate wurden zugestellt, Wahlwerbebanner abgehängt und in den Sozialen Netzwerken waren die Liberalen zum Teil Hasskommentaren ausgesetzt. Alfons und ihre Mitstreiter ließen sich aber davon nicht beirren. „Ich bin meiner Linie treu und im Wahlkampf stets fair und freundlich geblieben.“ Ein politischer Zugang, den auch FDP-Landeschef Föst sehr zuversichtlich stimmt: „Ich bin davon überzeugt, dass Caudia Alfons mit ihrem verbindenden Wesen und ihrem überparteilichen Zugang die anstehenden Herausforderungen im Interesse der Lindauerinnen und Lindauer wird meistern können. Ich wünsche ihr viel Erfolg und eine glückliche Hand bei ihrer Amtstätigkeit.“

Herzliche Gratulation an die neugewählte Oberbürgermeisterin der Stadt #Lindau, Dr. Claudia Alfons! Wir wünschen ihr bei ihrer Amtsführung viel Erfolg und eine glückliche Hand! 💐#Kommunalwahl2020

Gepostet von FDP Bayern am Sonntag, 29. März 2020

Achtungserfolge für FDP-Bürgermeisterkandidaten

Für die anderen fünf Freien Demokraten, die es am 15. März in die Stichwahl geschafft haben, hat es am Ende leider nicht für den Bürgermeisterposten gereicht. Immerhin konnte die FDP einige Achtungserfolge verbuchen. In Bogen und Floß mussten sich die beiden FDP-Kandidaten mit rund 47 Prozent geschlagen geben. Ergebnisse, die den Freien Demokraten Mut machen. „Wir dürfen nicht vergessen, dass wir in fast alle Stichwahlen als Herausforderer hineingegangen sind“, so Föst. Die Bewerber der Freien Demokraten hätten sich in dieser „Underdog-Position“ gut behauptet. „Das ist eine gute Basis für die zukünftige Arbeit vor Ort“, so der Landeschef.


Neueste Nachrichten

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Datenschutzhinweise

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close