FDP fordert mehr Tempo beim Impfen

Bayern liegt beim Impfen auf den hinteren Plätzen. Hauptgrund dafür sind Fehler im Management der Staatsregierung, viele Dosen bleiben im Freistaat unverimpft. Ministerpräsident Markus Söder geht dennoch davon aus, dass bis zum Beginn der Sommerferien 70 Prozent der Bayern erstgeimpft sein werden. „Das ist bei diesem Schneckentempo unrealistisch. Wir müssen den Menschen endlich unbürokratische Impfangebote unterbreiten. Nur so schaffen wir mehr Tempo beim Impfen“, erklärt Bayerns FDP-Chef Daniel Föst.

Die Liberalen hatten daher in der Vergangenheit neben terminfreien Impfungen und mobilen Impfteams auch die Einführung von „Impf-Sonntagen“ gefordert. An jedem Sonntag sollten in Bayerns Impfzentren überschüssige Dosen an kurzfristig Entschlossene verabreicht werden – ohne Voranmeldung. Bei ausreichenden Kontingenten sollten die Bürger dabei zudem frei entscheiden können, welchen Impfstoff sie nehmen wollen. Begleitet werden sollen die „Impf-Sonntage“ durch eine landesweite Informations- und Aufklärungskampagne, wie Föst erläutert.

Vergangene Woche brachte die Staatsregierung ähnliche Konzepte auf den Weg. Für Föst Grund zur Freude: „Schön, dass Söder FDP-Vorschläge aufgreift. Wir brauchen endlich mehr Tempo beim Impfen. Impfangebote müssen dorthin, wo die Menschen sind. Zudem gilt: Wer sich einmal impfen lässt, wird sehr wahrscheinlich auch die Zweitimpfung wahrnehmen. Ein niedrigschwelliges Impfangebot ist ein wichtiger Schritt in Richtung Herdenimmunität.“

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