Erfolgreiche Listenaufstellung zur Bundestagswahl – Föst Spitzenkandidat

Bayerns Liberale sind startklar für den Wahlkampf. Auf ihrer virtuellen Landesvertreterversammlung am vergangenen Samstag haben die Delegierten die Bundestagsliste gewählt. Landeschef Daniel Föst wird die FDP Bayern als Spitzenkandidat in den Wahlkampf führen.

Unter dem Motto „Mission Mutausbruch“ fand am Samstag, 24. April, die Listenaufstellung der FDP Bayern zur Bundestagswahl statt – coronabedingt nicht in Präsenz, sondern virtuell. Die Kandidatinnen und Kandidaten hatten jedoch die Möglichkeit, sich in der Münchner Tonhalle den live zugeschalteten Delegierten vorzustellen. Wie bereits 2017 bewarb sich auch dieses Mal Daniel Föst erfolgreich für die Spitzenkandidatur.

In seiner Bewerbungsrede hob Föst die konstruktive Rolle der FDP hervor. Man habe sich immer wieder mit sinnvollen Vorschlägen zur Krisenbewältigung eingebracht und Perspektiven aufgezeigt. Die Politik müsse neben den gesundheitlichen auch die sozialen und wirtschaftlichen Folgeschäden der Pandemie stärker beachten. Die Regierungen im Bund und in Bayern würden jedoch „über alle Bedenken und Ängste hinweg“ regieren – „abgehoben und mit einer Sprache der Angst“. Mit ihrem „Postulat der Alternativlosigkeit“ stolpere die Regierung von Lockdown zu Lockdown, so die Kritik des Spitzenkandidaten.

Föst zeigte in seiner Rede drei Leitlinien für eine bessere Politik auf. Zum einen soll mehr parteiübergreifende Zusammenarbeit gelebt werden: „Wir brauchen mehr Miteinander und einen Wettbewerb um die beste Idee, statt sturem Festhalten an Ideologie.“ Zum anderen soll die Politik, so Föst, den Menschen wieder stärker in den Mittelpunkt rücken, denn „es ist nicht Aufgabe der Regierung, alles bis ins Klein-Klein vorzuschreiben“. Man könne den Menschen vertrauen. Darüber hinaus brauche das Land einen „neuen Aufbruch“. Die Politik der letzten Jahre geißelte der FDP-Politiker als „mut- und kraftlos“: „Deutschland ist ein Land, das alle Chancen hat, sie aber kaum nutzt. Wir müssen groß denken und die bürokratische Selbstfesselung überwinden, wenn wir unseren Wohlstand auch in Zukunft erhalten wollen. Wir brauchen einen Mutausbruch für das gesamte Land, das ist die Mission der Freien Demokraten.“

Finanz- und Haushaltsexperten auf Plätzen zwei und drei

Mit der Wahl der Listenplätze zwei und drei unterstrichen Bayerns Liberale vor allem ihre Wirtschaftskompetenz. So wurde die stellvertretende Landesvorsitzende und FDP-Finanzexpertin im Bundestag Katja Hessel als Listenzweite gewählt. Die Bundestagswahl bezeichnete sie in ihrer Bewerbungsrede als „Richtungswahl“, denn da würde entschieden, ob Deutschland eine „Verteil- und Verbotspolitik“ bekommen werde oder sich zu einer „Chancenrepublik“ entwickeln könne.

Platz drei ging an den stellvertretenden Landesvorsitzenden, Haushaltsexperten und Landesgruppenchef Karsten Klein, der in seiner Bewerbungsrede vor der Gefahr einer Überschuldung in der Corona-Krise hinwies: „Ich bin nicht in die Politik gegangen, um meinen Kindern einen Schuldenberg zu hinterlassen.“ Die FDP werde dafür Sorge tragen, dass an der Schuldenbremse nicht gerüttelt würde, sagte Klein.

FDP-Liste mit breiter Expertise

Bayerns FDP-Generalsekretär und Klimapolitiker Dr. Lukas Köhler kandidiert auf Listenplatz vier. Den fünften Platz konnte sich der Sprecher für Bildung, Forschung und Innovation der FDP im Bundestag, Thomas Sattelberger, sichern. Platz sechs ging an den Rechts- und Innenpolitik-Experten und Fraktions-Vize Stephan Thomae. Die frauenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion und Landwirtschaftspolitikerin Nicole Bauer kandidiert auf dem siebten Platz. Der stellvertretende Landeschef und Außenpolitiker Ulrich Lechte konnte Listenplatz acht für sich entscheiden. Die Expertin für Heimat- und Katastrophenschutz Sandra Bubendorfer-Licht wurde auf Platz neun gewählt. Der zehnte Platz ging an FDP-Gesundheitsexperten Prof. Dr. Andrew Ullmann. Für die Jungen Liberalen Bayern kandidiert deren Vorsitzender Maximilian Funke-Kaiser auf Listenplatz elf. Die Schatzmeisterin der FDP Bayern und Pflegepolitik-Expertin Kristine Lütke konnte sich den zwölften Listenplatz sichern. Aktuell besteht die bayerische FDP-Landesgruppe aus zwölf Abgeordneten.

Die gesamte Landesliste der FDP Bayern zur Bundestagswahl können Sie hier einsehen.

Die FDP Bayern zieht geschlossen in den Wahlkampf und freut sich auf spannende Diskussionen mit dem politischen Mitbewerber über die besten Konzepte für unser Land. „16 Jahre hieß es in Deutschland ‚Wir schaffen das!‘. Es wird Zeit, dass es jetzt heißt ‚Wir machen das!‘“, so Spitzenkandidat Daniel Föst.

Ausgewählte Medienberichte:
Bayerischer Rundfunk: Wer für die Bayern-FDP in den Bundestag will
Süddeutsche Zeitung: Bayern Liberale wollen von Laschet profitieren
Die Welt: Föst und Hessel führen Bayerns Freie Demokraten in BTW

 


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