Lechte: Diskriminierung beenden – Butspendeverbot abschaffen!

Nicht erst seit der Corona-Krise ist bekannt, dass Blutspenden für die medizinische Versorgung in Deutschland essentiell sind. Dass bis heute bei diesem wichtigen Thema offen diskriminiert wird, wird hingegen deutlich seltener thematisiert. Denn: Bis heute können homosexuelle Männer in Deutschland de facto kein Blut spenden. „Dieser Zustand muss endlich der Vergangenheit angehören“, so Bayerns FDP-Vize Ulrich Lechte.

Laut der Antwort aus dem Bundesgesundheitsministerium auf eine Anfrage der Freien Demokraten plant die Bundesregierung eine Anpassung des Blutspendeverbots. Der Plan sieht unter anderem vor, die sogenannte Rückstellfrist, also die benötigte Zeitspanne der Enthaltsamkeit für homosexuelle Männer vor der Blutspende, von bisher zwölf auf vier Monate zu reduzieren.

Statt echtem Fortschritt entpuppe sich die Reform der Bundesregierung als mutloses Reförmchen, so Lechte. „Die Bemühungen gehen nicht weit genug. Für uns Freie Demokraten ist klar: Für die Blutspende sollte nicht die sexuelle Orientierung, sondern alleinig das Sexualverhalten sein. Deshalb bleibt unser Ziel die Abschaffung des Blutspendeverbots für Homo-, Bi- und Transsexuelle.“

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Bis heute können homosexuelle Männer in Deutschland de facto kein Blut spenden. 💉 Nun plant die Bundesregierung eine Anpassung des Blutspendeverbots. Doch statt echtem Fortschritt entpuppt sich die Reform als mutloses Reförmchen, erklärt unser stellvertretender Landesvorsitzender @ulrichlechte: „Die Bemühungen der Bundesregierung beim Blutspendeverbot für Homo-, Bi- und Transsexuelle gehen nicht weit genug. Diese Diskriminierung muss endlich der Vergangenheit angehören.“ Die Regierung sieht vor, die Wartezeit bei der Blutspende schwuler Männer von bisher zwölf Monaten auf vier Monate zu reduzieren. Wir finden: Für die Blutspende sollte nicht die sexuelle Orientierung, sondern alleinig das Sexualverhalten entscheidend sein! „Unser Ziel bleibt die Abschaffung des Blutspendeverbots für Homo-, Bi- und Transsexuelle“, so Lechte.

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