CSU und SPD müssen Stillstand bei zweiter Stammstrecke beenden

Der zweiten S-Bahn-Stammstrecke in Bayern Boomregion Nummer eins droht das Aus. Münchens SPD-Oberbürgermeister Ude ist nach wie vor nicht bereit, sich an den Kosten zu beteiligen. Bayerns FDP-Generalsekretärin Miriam Gruß hält diese Verweigerungshaltung für inakzeptabel.

„Als Spitzenkandidat einer Partei, die sich vermeintlich für die Bedürfnisse der arbeitenden Bevölkerung einsetzt, sollte Ude kompromissbereiter sein“, so die liberale Politikerin. München und seine 800.000 Pendler seien auf eine Lösung angewiesen. „Sie werden am Ende auch am meisten von der zweiten Stammstrecke profitieren“, sagte Gruß. Vor allem aber müsse CSU-Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer dringend den immensen Investitionsstau auflösen, damit der Bund seinen Verpflichtungen nachkommen kann. Die zweite Stammstrecke sei immerhin eines der wichtigsten und größten Infrastrukturprojekte bundesweit.

„Nach 15 Jahren Planung darf man jetzt nicht alles hinwerfen. Vor allem auch deshalb nicht, weil die Boomregion München in den nächsten Jahren weiter wachsen wird, und damit auch die Verkehrsbelastung.“ Gruß forderte alle beteiligten Parteien auf, sich im Sinne der Bürgerinnen und Bürger, die tagtäglich auf ein funktionierendes S-Bahn Netz in Bayerns größtem Ballungsgebiet angewiesen sind, weiter anzustrengen. „Die FDP steht auf Initiative der bayerischen Liberalen auch auf Bundesebene zu weiteren Gesprächen bezüglich der Finanzierung bereit“, so Gruß.


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