CSU muss S-Bahn-Chaos beenden

Unzählige Ausfälle bei der Münchner S-Bahn machen Berufspendlern das Leben schwer. Ein Krisentreffen zwischen Vertretern der Staatsregierung und der Deutschen Bahn soll nun Abhilfe schaffen. FDP-Bayern-Chef Daniel Föst fordert die CSU auf, schnellstmöglich eine Verbesserung des derzeitigen desolaten Zustands zu erzielen.

Rund 840.000 Menschen nutzen werktags die S-Bahn, viele davon aus beruflichen Gründen. Zuletzt haben sich die Probleme bei den S-Bahnen gehäuft. Etliche Unregelmäßigkeiten im Zugbetrieb und das Ausfallen von Taktverstärkerzügen haben schließlich die Politik auf den Plan gerufen. Ein Gipfeltreffen zwischen Bayerns Verkehrsminister Hans Reichhart (CSU), Vertretern der Deutschen Bahn und weiteren Kabinettskollegen soll nun eine Lösung des Problems zutage fördern.

Föst: „Unzuverlässige öffentliche Verkehrsanbindungen sind ökologischer Irrsinn.“

Für Bayerns FDP-Chef, Daniel Föst, ist der desolate Zustand bei den S-Bahnen wenig verwunderlich: „Jahrelang hat die CSU den Ausbau der Infrastruktur bei der S-Bahn verschlafen. Das rächt sich nun. Die Streichung von Taktverstärkerzügen ist ja nur die Spitze des Eisbergs.“ Man dürfe den ländlichen Raum nicht länger ausbluten lassen – auch die Menschen im Münchner Umland hätten ein Recht auf Mobilität, betonte der Landeschef. Föst kritisierte auch die negativen Begleiteffekte des S-Bahn-Chaos: „Unzuverlässige öffentliche Verkehrsanbindungen sind ökologischer Irrsinn und heizen den Münchner Wohnungsmarkt unnötig weiter an.“

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