Bildungsgipfel darf nicht zum Streichgipfel werden

Beim morgigen Bildungsgipfel wollen sich Bund und Länder auf die zukünftige Finanzierung der Bildung und Forschung verständigen. „Das Ziel, die Investitionen bis 2015 auf 10 Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu steigern, darf auf keinen Fall in Frage gestellt werden“, sagt Nadja Hirsch.

Es ginge bei diesem Gipfel um das wie, nicht das ob, so die bildungspolitische Sprecherin der FDP im Europaparlament: „Beim jetzigen Sparkurs der Regierung geht es darum, die großzügige Ausgabenpolitik der letzten Jahre zu korrigieren. Wir dürfen dadurch keinesfalls die Zukunft unserer Jugend und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes aufs Spiel setzen. Sowohl Bund als auch die Länder müssen hier ihrer Verantwortung gerecht werden.“
 
Im europäischen Vergleich liegt Deutschland mit einem Anteil der öffentlichen Ausgaben für Bildung am BIP von 4,5 Prozent unter dem EU-Durchschnitt von 4,98 Prozent. Erwartungsgemäß führen die skandinavischen Länder mit einem BIP-Anteil von über 7 Prozent die Liste an. Auch Frankreich (5,59 Prozent), die Niederlande (5,32 Prozent) und Österreich (5,4 Prozent) investieren einen deutlich höheren Anteil in Bildung und Forschung als Deutschland.


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