„Bis zu unserem Eintritt in die Staatsregierung gab es zu wenig Reformwillen. Stillstand bedeutet Rückschritt – den wird es mit uns nicht geben“, so Will, bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion. Sie warnte vor einer Fortführung der Strukturdebatte. Diese koste nur Zeit und Nerven aller Beteiligten der Schulfamilie. „Die Strukturdebatte ist kontraproduktiv. Sie lähmt den qualitätsorientierten Umbau des Bildungswesens. Unser wichtigstes Ziel ist ganz klar: Mehr Qualität durch eine verbesserte individuelle Förderung, weniger Unterrichtsausfall durch die Einstellung von ausreichend Lehrern sowie eine zeitgemäße Lehrerausbildung. Wenn wir diese Forderungen umsetzen, kehrt auch Frieden in die Schulfamilie ein“, sagte Will.
Dank der FDP-Fraktion gibt es bereits wichtige Erfolge: So wurde zum Schuljahr 2009/10 die Zahl der gebundenen Ganztagsschulen um 50 Prozent auf 617 Schulen erhöht. Zum Schuljahr 2010/11 werden unter anderem 100 gebundene Ganztagszüge an Grundschulen neu genehmigt. Der Freistaat lässt sich die Förderung aller Ganztagsangebote einschließlich der Mittagsbetreuung über 100 Mio. Euro pro Jahr kosten. Will: „Dies ist eine gewaltige Leistung angesichts der angespannten Haushaltslage.“
In Klassen, in denen die Anzahl der Kinder mit Migrationshintergrund 50% übersteigt, wurde die Klassenhöchstzahl generell auf 25 Kinder gesenkt. Hierfür wurden eigens 372 Stellen im Haushalt bereitgestellt und 350 zusätzliche Klassen gebildet. „Auch mit der Umsetzung dieser Vereinbarung des Koalitionsvertrages haben wir einen wichtigen Beitrag zur mehr Chancengerechtigkeit geleistet“, erläuterte die Bildungspolitikerin.
Ein Schritt zu mehr begabungsgerechter Förderung sei auch der Modellversuch „Flexible Grundschule“, der möglichst bald in die Fläche getragen werden müsse. Jedes Kind könne hier nach seinem individuellen Lerntempo gefördert werden. Diese Möglichkeiten biete auch die anschließende Gelenkklasse in der 5. Jahrgangsstufe aller weiterführenden Schularten als Orientierungsklasse. Will: „Den Kindern bleibt jetzt mehr Raum für ihre individuelle Entwicklung. Die Schülerinnen und Schüler haben insgesamt bis zu sechs Jahre Zeit für die Wahl ihrer künftigen Schullaufbahn. Das ist der Beweis: Unser Schulwesen lässt sich auch ohne Strukturdebatte qualitätsorientiert weiter entwickeln.“
Mehr Durchlässigkeit wurde auch mit Hilfe des Kooperationsmodells mit Haupt-/Mittel- und Realschule unter einem Dach erreicht. Das Kooperationsmodell, das überhaupt erst auf Druck FDP genehmigt wurde, wird aktuell an 16 Standorten in ganz Bayern erprobt. Es soll aufgrund der positiven Resonanz ausgeweitet werden. „Das ist das Modell der Zukunft: flexibel, passgenau und maßgeschneidert – ausgerichtet an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler sowie der Kommunen.“
Die FDP-Politikerin appellierte an die Staatsregierung im Rahmen der Haushaltsverhandlungen, die Qualitätsverbesserungen an den Schulen keinesfalls dem Spardiktat zu opfern. So sei im Koalitionsvertrag der Abbau übergroßer Klassen mit mehr als 30 Schülern an den weiterführenden Schulen vereinbart. „Hierfür müssen wir mindestens 1.000 Lehrer zusätzlich pro Schuljahr in die Schulen schicken.“ Will verwahrte sich indes gegen Fehlinformationskampagne der Opposition bezüglich der neu eingestellten Lehrer zum Schuljahr 2010/11. Selbstverständlich würden die Stellen pensionierter Lehrerinnen und Lehrer adäquat neu besetzt. Will: „Die Opposition betreibt unverantwortliche Panikmache.“
Wegen des veränderten Bildungsverhaltens und der demographischen Entwicklung ist eine zuverlässige Lehrerbedarfsprognose immer schwieriger zu stellen. Deshalb muss laut Renate Will auch die Lehrerbildung zeitgemäß und flexibel gestaltet werden. „Wenn wir die Berufschancen der Junglehrer nachhaltig sichern wollen, müssen wir die polyvalente Ausbildung der Lehrer an den Universitäten zügig ausbauen. So erhalten die Junglehrer die Chance, neben dem Staatsexamen auch den Masterabschluss zu erwerben.“
Renate Will sieht die schwarz-gelbe Koalition trotz der bisherigen Erfolge weiterhin vor großen bildungspolitischen Herausforderungen. Will sagte: „Wir werden zeigen, dass Chancengerechtigkeit und Qualitätsverbesserungen keine leeren Floskeln sind, sondern von uns weiter umgesetzt werden – zum Wohle der Schülerinnen und Schüler.“
Dank der FDP-Fraktion gibt es bereits wichtige Erfolge: So wurde zum Schuljahr 2009/10 die Zahl der gebundenen Ganztagsschulen um 50 Prozent auf 617 Schulen erhöht. Zum Schuljahr 2010/11 werden unter anderem 100 gebundene Ganztagszüge an Grundschulen neu genehmigt. Der Freistaat lässt sich die Förderung aller Ganztagsangebote einschließlich der Mittagsbetreuung über 100 Mio. Euro pro Jahr kosten. Will: „Dies ist eine gewaltige Leistung angesichts der angespannten Haushaltslage.“
In Klassen, in denen die Anzahl der Kinder mit Migrationshintergrund 50% übersteigt, wurde die Klassenhöchstzahl generell auf 25 Kinder gesenkt. Hierfür wurden eigens 372 Stellen im Haushalt bereitgestellt und 350 zusätzliche Klassen gebildet. „Auch mit der Umsetzung dieser Vereinbarung des Koalitionsvertrages haben wir einen wichtigen Beitrag zur mehr Chancengerechtigkeit geleistet“, erläuterte die Bildungspolitikerin.
Ein Schritt zu mehr begabungsgerechter Förderung sei auch der Modellversuch „Flexible Grundschule“, der möglichst bald in die Fläche getragen werden müsse. Jedes Kind könne hier nach seinem individuellen Lerntempo gefördert werden. Diese Möglichkeiten biete auch die anschließende Gelenkklasse in der 5. Jahrgangsstufe aller weiterführenden Schularten als Orientierungsklasse. Will: „Den Kindern bleibt jetzt mehr Raum für ihre individuelle Entwicklung. Die Schülerinnen und Schüler haben insgesamt bis zu sechs Jahre Zeit für die Wahl ihrer künftigen Schullaufbahn. Das ist der Beweis: Unser Schulwesen lässt sich auch ohne Strukturdebatte qualitätsorientiert weiter entwickeln.“
Mehr Durchlässigkeit wurde auch mit Hilfe des Kooperationsmodells mit Haupt-/Mittel- und Realschule unter einem Dach erreicht. Das Kooperationsmodell, das überhaupt erst auf Druck FDP genehmigt wurde, wird aktuell an 16 Standorten in ganz Bayern erprobt. Es soll aufgrund der positiven Resonanz ausgeweitet werden. „Das ist das Modell der Zukunft: flexibel, passgenau und maßgeschneidert – ausgerichtet an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler sowie der Kommunen.“
Die FDP-Politikerin appellierte an die Staatsregierung im Rahmen der Haushaltsverhandlungen, die Qualitätsverbesserungen an den Schulen keinesfalls dem Spardiktat zu opfern. So sei im Koalitionsvertrag der Abbau übergroßer Klassen mit mehr als 30 Schülern an den weiterführenden Schulen vereinbart. „Hierfür müssen wir mindestens 1.000 Lehrer zusätzlich pro Schuljahr in die Schulen schicken.“ Will verwahrte sich indes gegen Fehlinformationskampagne der Opposition bezüglich der neu eingestellten Lehrer zum Schuljahr 2010/11. Selbstverständlich würden die Stellen pensionierter Lehrerinnen und Lehrer adäquat neu besetzt. Will: „Die Opposition betreibt unverantwortliche Panikmache.“
Wegen des veränderten Bildungsverhaltens und der demographischen Entwicklung ist eine zuverlässige Lehrerbedarfsprognose immer schwieriger zu stellen. Deshalb muss laut Renate Will auch die Lehrerbildung zeitgemäß und flexibel gestaltet werden. „Wenn wir die Berufschancen der Junglehrer nachhaltig sichern wollen, müssen wir die polyvalente Ausbildung der Lehrer an den Universitäten zügig ausbauen. So erhalten die Junglehrer die Chance, neben dem Staatsexamen auch den Masterabschluss zu erwerben.“
Renate Will sieht die schwarz-gelbe Koalition trotz der bisherigen Erfolge weiterhin vor großen bildungspolitischen Herausforderungen. Will sagte: „Wir werden zeigen, dass Chancengerechtigkeit und Qualitätsverbesserungen keine leeren Floskeln sind, sondern von uns weiter umgesetzt werden – zum Wohle der Schülerinnen und Schüler.“
