Miriam Gruß fordert von der Union, ihre Blockadehaltung in dieser Hinsicht aufzugeben. "Wichtig ist allein das Kindeswohl. Kinder wachsen dort in Verantwortung auf, wo sie mit Liebe erzogen werden."
Zuvor hatte sich Gruß auch dafür ausgesprochen, den Adoptionsprozess allgemein zu vereinfachen. "Viele Eltern hätten gerne Kinder, können aber keine bekommen. Wir brauchen deshalb flexiblere Lösungen, beispielsweise höhere Altersgrenzen", sagte die stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Miriam Gruß, der BILD-Zeitung.
Derzeit gilt bei Adoptionen die Regel, dass der Altersunterschied zwischen Eltern und Kindern nicht größer als 40 Jahre sein darf.
Darüber hinaus fordert Gruß zusätzliche Anstrengungen, um mehr Erfolge bei künstlichen Befruchtungen erzielen zu können. Die Chancen der Frauen auf eine Geburt müssten "ideologiefrei" erhöht werden. "Das kann, wie in anderen Ländern üblich, durch späteres Einsetzen der befruchteten Eizelle geschehen", so Gruß.
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Derzeit gilt bei Adoptionen die Regel, dass der Altersunterschied zwischen Eltern und Kindern nicht größer als 40 Jahre sein darf.
Darüber hinaus fordert Gruß zusätzliche Anstrengungen, um mehr Erfolge bei künstlichen Befruchtungen erzielen zu können. Die Chancen der Frauen auf eine Geburt müssten "ideologiefrei" erhöht werden. "Das kann, wie in anderen Ländern üblich, durch späteres Einsetzen der befruchteten Eizelle geschehen", so Gruß.


