FDP Bayern - Flexible Grundschule ermöglicht Chancengerechtigkeit

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  • Flexible Grundschule ermöglicht Chancengerechtigkeit

    (31.01.2012) „In der Grundschule wird die Basis für den weiteren Bildungsweg unserer Kinder gelegt“, ist Renate Will überzeugt. Die FDP-Bildungsexpertin betonte, dass in der Grundschulzeit die grundlegenden Fähigkeiten des Lesens, Schreibens und Rechnens vermittelt werden. Der  Modellversuch der „Flexiblen Grundschule“ ermögliche es, dabei auf die Kinder individuell einzugehen.

Gleichzeitig wies die Angeordnete aber darauf hin, dass es vor allem am Beginn der Schulzeit eine große Heterogenität bei den Kindern gebe und jedes Kind sein individuelles Tempo habe. Um auf diese Unterschiede bestmöglich einzugehen, hat die schwarz-gelbe Koalition bereits zum Schuljahr 2009/10 den Modellversuch der „Flexiblen Grundschule“ gestartet. So können die Kinder in der flexiblen Eingangsstufe entsprechend ihrer Begabung, ihrer Entwicklung und ihrer Vorbildung in einem individuellen Tempo zwischen einem und drei Jahren durchlaufen.

„Mit diesem Schulangebot kann jedes Kind optimal dort abgeholt werden, wo es nach seiner Kindergartenzeit steht. In Verbindung mit dem kostenfreien letzten Kindergartenjahr als schulvorbereitendem Jahr ist das Modell der flexiblen Grundschule also die richtige Antwort, um Chancengerechtigkeit herzustellen“, erläutert die Bildungsexpertin zu dem heute im Kabinett durch Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle vorgestellten Zwischenbericht zur „Flexiblen Grundschule“. Will betonte, dass die Koalition bereits zu beiden Aspekten gute Beschlüsse für den Nachtragshaushalt getroffen habe. „Für das kommende Schuljahr 2012/2013 haben wir in der Koalition auch beschlossen den Modellversuch um 60 Schulen auf insgesamt 80 auszuweiten. Alle Regionen Bayerns werden zum Zuge kommen. Natürlich ist dies noch vorbehaltlich der Beschlussfassung des Bayerischen Landtags. Ich bin überzeugt davon, dass die flexible Eingangsstufe jedem Kind die individuelle Förderung bieten kann, damit es die weitere Schulkarriere erfolgreich bestreiten kann. Deshalb setze ich mich für eine flächendeckende Umsetzung des Konzepts ein“, so Will abschließend.

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