"Ganz ohne Standortchließungen geht es auch in Bayern nicht, das muss allen klar sein. Priorität hat jetzt, dass diese auf eine verträgliche Art und Weise vollzogen werden", sagt Spatz, der auch Mitglied im Verteidigugsausschuss und in der Parlamentarischen Versammlung der NATO ist. In dem gemeinsamen Positionspapier von Landtagsfraktion und Landesgruppe heißt es weiter: "Der Verlust ländlicher Standorte wäre ein ungleich höherer Schaden für die Regionen als in Metropolen und ist zu verhindern".
Spatz und Thalhammer fordern außerdem von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU), dass die Staatsregierung sehr früh in den Entscheidungsprozess über die zu schließenden Standorte eingebunden wird. "Wir wollen nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden", so die beiden FDP-Wehrexperten.
Die FDP werde sich zudem für die wehrtechnische Industrie in Bayern und für die Bildungseinrichtungen, wie die Universität der Bundeswehr in München, einsetzen. "Wir sehen uns als Brückenbauer zwischen Bundeswehr und Wirtschaft", sagt Thalhammer.
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